Fördermittelberater

Bund, Länder und Gemeinden stellen Mittel zu Förderung von Modernisierungsmaßnahmen bereit, besonders dann, wenn diese Maßnahmen dem Energiesparen und damit auch dem Klima- und Umweltschutz dienen. Insgesamt gibt es eine Menge Förderprogramme, die es unmöglich macht, alle hier im Einzelnen aufzuführen. Zudem unterliegen die Programme häufigen Änderungen.

Unterscheidung von Förderprogrammen

Grundsätzlich unterscheiden sich Förderprogramme hinsichtlich der ….
…. Förderberechtigung  ( Privatpersonen, Kommunen, Vereine, kleine und   mittlere Unternehmen u.a.),
…. Förderinhalte ( Neubau, Bestandsanierung, Wohngebäude, Nichtwohngebäude, Erneuerbare Energien),
…. Förderart  ( zinsgünstige Darlehen, Tilgungszuschuß, Zuschuß),
…. Förderkonditionen ( Deckelung, Zinsen, Laufzeiten, Energiestandard…)

So unterschiedlich die Programme sind, so grundsätzlich sind einige Hinweise, die nahezu alle Programme betreffen.

Allgemeine Hinweise zur Förderprogrammen

  • Förderprogramme sind in der Regel immer an Konditionen gebunden, die es einzuhalten gilt, wenn die Chance auf Förderung erhalten bleiben soll. Generell gibt es keinen Rechtsanspruch auf Förderung, d.h. eine Antragsstellung bedeutet nicht automatisch, daß die Förderung mit 100% Sicherheit auch kommt. Die Förderkonditionen der einzelnen Förderinstitutionen unterscheiden sich oftmals von den gesetzlichen Vorgaben innerhalb der Energieeinsparverordnung oder anderer Gesetze (z.B. Erneuerbares Wärmegesetz des Landes Baden-Württemberg).
  •  In der Regel sind nahezu alle Förderprogramme (besonders alle darlehensbasierte Programme) vor Maßnahmenbeginn bzw. Auftragsvergabe an die Fachunternehmer zu stellen. Planungsleistungen, Angebotseinholung oder Energieberatungsdienstleistungen sind keine Auftragsvergabe. Bevor aber der Auftrag erteilt wird, sollte der entsprechende Förderantrag gestellt werden. Grundsätzlich kann ein Tag nach Antragsstellung der Auftrag vergeben werden, allerdings auf eigenes Risiko, wenn ein abschlägiger Bescheid eintrifft. Nachträgliche Förderung, d.h. mit der Maßnahme wurde vor Antragsstellung schon begonnen, sind in der Regel ausgeschlossen.
    Unser Tipp: Wenn mit der Förderung gerechnet wird, sollte auch die Bewilligung abgewartet werden.
  • Generell können für ein Sanierungsprojekt mehrere, verschiedene Förderprogramme in Anspruch genommen werden, sofern die einzelnen Förderkonditionen dies nicht ausdrücklich untersagen. Eine mehrfache Anrechnung einer Kostengruppe bei mehreren Förderprogrammen ist aber natürlich verboten. In diesem Falle müssen die Kosten entsprechend verteilt werden.
  • Generell werden Eigenleistungen nicht ohne weiteres von den Förderinstituten anerkannt.

 

Verschiedene Suchmaschinen helfen ihnen, mögliche Förderprogramme zu finden.

www.foerderdatenbank.de    Offizielle Internetsuchmaschine des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zu Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der EU auch für energetische Themen. Einschließlich Schnellsuche für bekannte Programme und Suchassistent bei umfangreicher Suche.

www.energiefoerderung.info     Die offizielle Internetsuchmaschine des Bine – Informationsdienst des Fachinformationszentrums (FIZ) in Karlsruhe und bietet aktuelle, qualifizierte und allgemein zugängliche Fachinformationen zu neuen Energietechniken und Erneuerbaren Energien an.  

Eine Zusammenfassung von Fördermitteln können sie HIER herunterladen.

Kreditanstalt für Wiederaufbau - KfW

Einige Förderprogramme im Bereich Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien werden über die KfW abgewickelt. Die Anträge auf zinsgünstige Kredite werden über die jeweilige Hausbank gestellt, Zuschüsse werden zum Teil ohne Hausbanken gestellt. Nähere Infos zum Förderratgeber der KfW und den entsprechenden Programmen finden sie HIER. Die aktuellen Zinskonditionen der KfW können Sie HIER einsehen.

 
L-Bank Baden Württemberg

Die Energieeffizienzfinanzierung der L-Bank baut auf dem KfW-Förderprogramm "Energieeffizient sanieren - Kredit" auf, dessen ohnehin schon günstige Zinsen nochmals verbilligt werden. Auch hier werden die Anträge auf zinsgünstige Kredite über die Hausbanken gestellt. Nähere Infos zu den L-Bank-Programmen finden sie HIER.


Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Für Maßnahmen im Bereich der Gebäudetechnik und die Vor-Ort-Beratung gibt es im Rahmen des Marktanreizprogrammes Zuschüsse bei der Berücksichtigung von Erneuerbaren Energien. Zuständige Stelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn, das HIER eine Übersicht über die möglichen Programme aufzeigt.


Haben Sie Fragen zur  Förderung  von Energieeffizienzmaßnahmen oder Erneuerbaren Energien wenden Sie sich an die Beratungsstellen der Energieagentur NOK oder direkt unter 06281 / 906880.

 

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